Zwischen Wischen und Wissen
Das Buch mit den vielen Fragen…


Ein Teil
des Erlöses geht
an MOMO
Kinderhospiz.Â
Kein Lehrbuch. Ein Denkraum.
Dieses Buch ist nicht entstanden, weil ich etwas erklären wollte. Es ist entstanden, weil ich etwas verstehen wollte. Es war der Versuch herauszufinden, worauf es in der digitalen Bildung ankommt – und wo ich meine Schwerpunkte setzen muss. Mit all den Fragen, Umwegen und Aha-Momenten, die dazugehören.
Im Zentrum standen dabei Fragen, die sich heute vielleicht viele stellen:
- Was heißt Bildung unter den Bedingungen einer digitalen Welt wirklich?
- Welche digitalen Kompetenzen brauchen Schüler*innen – und welche fehlen vielleicht uns Lehrenden noch?
- Wie verändert Technologie unser Lernen, unser Denken und unsere Arbeit?
Das Buch versteht sich nicht als fertige Antwort, sondern als Denkraum. Als Einladung, diese Fragen gemeinsam zu erkunden – aus der Perspektive von Schule, Unterricht und Arbeitswelt.
Parallel dazu ist es auch ein Selbstversuch: Ich habe nicht nur über Künstliche Intelligenz geschrieben, sondern mit ihr gearbeitet – im Dialog mit ChatGPT, um Gedanken zu sortieren, Perspektiven zu erweitern und Schreiben neu zu denken.
Wie dieses Buch entstand
Manche Ideen kündigen sich nicht laut an. Sie kommen leise, fast nebenbei – in einem Seminar, das man ursprünglich nur besucht, weil es im Studienplan steht.
So war es bei mir mit der Lehrveranstaltung Bildung und Entwicklung an der Pädagogischen Hochschule bei Mag. Dr. Prof. Robert Kamper. Ehrlich gesagt erwartete ich einen klassischen Pflichtkurs: Ein Fach, das man möglichst effizient hinter sich bringt.
Ein Zoom-Abendcafé
Stattdessen fand ich mich in einem digitalen Abendcafé wieder. Über hundert Teilnehmer*innen waren über Zoom verbunden, und es ging nicht mehr um das Abarbeiten von Inhalten, sondern um gemeinsames Nachdenken. Wir sprachen über Comenius, Freud und andere – nicht zum Auswendiglernen, sondern als Ausgangspunkt für Gespräche über eigene Erfahrungen, über Lernen und darüber, was Bildung eigentlich bedeutet. Offen, dialogisch und überraschend persönlich.
Auch bei den Reflexionen ließ uns Prof. Kamper viel Freiheit. Man durfte denken, fragen, ausprobieren - keine enge Vorgabe. Eine dieser Aufgaben kommentierte er mit: Das wäre eine Masterarbeit wert. Meine Antwort darauf: Eine Masterarbeit schreibe ich sicher nicht mehr.
Doch genau an diesem Punkt kam etwas in Bewegung.
Mit dem Start meines Unterrichts in der digitalen Grundbildung waren sie plötzlich da – unzählige Fragen. Irgendwann wurde mir klar, dass ich einen Raum brauche, um dieses Fragen-Chaos zu ordnen. Nicht als Pflichtarbeit, sondern als persönliche Reise.
Meine persönliche Reise
Also begann ich, ein Buchkonzept zu verfassen – ohne zu wissen, ob es jemand lesen würde.
Das Feedback von Prof. Kamper war sehr positiv. Somit wurde aus dem „Ich schreibe keine Masterarbeit“ ein „Ich wage ein Buch“.
Dass es dieses heute gibt, hat viel mit dem Kurs zu tun, der keiner sein wollte, mit einem offenen Format – und mit einem Menschen, der im richtigen Moment meinte: Probieren Sie es aus.

Digifun...
ist im Zuge des Buches entstanden – als Ergänzung. Als Ort für Ideen, Inspirationen und ein bisschen kreativem Chaos rund um digitale Grundbildung.